Results 2017




Pannonia Ring

 
Es erwartete uns ein gutes Wochenende am Pannoniaring. Da dies praktisch unsere Heimstrecke ist, waren die Erwartungen einerseits gross und andererseits noch ungewiss, da Michi und Sebastien das erste mal zusammen gefahren sind.
Wir durften durch den Gewichtsunterschied der Beifahrer unser Zusatzgewicht von 20 kg wieder entfernen, was natürlich auch bedeutete, dass wir das Fahrwerk wieder optimal einstellen mussten.
Dafür nutzten wir das freie Training vom Freitagabend. Wir hatten eine Stunde Zeit, um Fahrwerk abzustimmen und auch uns gegenseitig kennenzulernen.
 
Dies funktionierte auf Anhieb richtig gut. Sebastien ist noch nie mit einem F1 mit 600ccm gefahren. Auch dies war für ihn eine Umstellung. Er meinte, dass es obwohl der Schub von der 1000er fehlt, doch sehr anstrengend ist, da der Beifahrer viel mehr arbeiten muss und beeinflussen kann, als beim 1000er. Es sei harte Arbeit. Er setzte sofort alles um! Und hat einen genialen Job gemacht. Trotz Sprachbarriere hat die Zusammenarbeit auf Anhieb sehr sehr gut funktioniert.
Die Augen leuchteten nach der ersten Fahrt bei beiden und sie hatten einfach einen riesen Spass zusammen! Das freie Training konnten wir auf dem 3. Platz beenden!
 
Am Samstag erwartete uns dann ein sehr strenger Tag. 2 Qualis und ein Sprintrennen. Nach dem ersten Quali lagen wir auf dem 5. Platz. Wir waren noch nicht ganz zufrieden und da wir auch noch mit alten Reifen unterwegs waren, wussten wir, dass wir uns beim 2. Quali noch steigern können. Dies war dann auch so. Für das Rennen holten wir uns den 4. Startplatz.
 
Das Sprintrennen wurde leider bereits nach einer Runde mit roter Flagge abgebrochen, da Bachmaier/Wechselberger leider einen Unfall hatten, diese blieben aber zum Glück unverletzt. Der erste Start wäre uns sehr gut gelungen. Wir sind als 4. in die erste Kurve gebogen. Das Rennen wurde dann nochmals über die gesamte Renndistanz gestartet. Auch der zweite Start war nicht schlecht, doch Blackstock/Rosney haben einfach immer einen Bombenstart und konnten vorbei ziehen. Wir haben dann 1 komplette Runde gebraucht, bis wir das F2 Gespann überholen konnten und den Anschluss noch vorne leider verloren. Das Rennen war leider sehr einsam und wir konnten es auf dem 5. Platz beenden.
 
Am Sonntag erwartete uns das Hauptrennen über 15 Runden. Der Start lief wieder etwas besser und wir konnten als 5. in die erste Kurve einbiegen und gleich mit Holden/Wilkes und Streuer/Rousseau mithalten und auch unsere Rundenzeiten nochmals verbessern. Wegen kleineren Problemen, mussten wir diese dann leider ziehen lassen und führten ein einsames Rennen fort, welches wir ebenfalls auf dem guten 5. Platz beendeten.
 
Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass wir mit etwas mehr Erfahrung zusammen noch gute Rennen in Assen und Rijeka zeigen können!
Wir konnten von freiem Training bis zum 2. Rennen bei der Fahrt die beste Rundenzeit konstant verbessern, was zusätzliche Motivation gibt!
 
Nächstes Wochenende geht es ab an den Red Bull Ring, wo Sophia ihren letzten Einsatz haben wird mit dem F2-Gespann.
 
Danach freuen wir uns sehr auf Assen und sind voll motiviert, die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Michi und Sebastien noch weiter auszubauen!
 
Vielen Dank auch für Rückmeldungen betreffend dem Rücktritt von Sophia und das entgegengebrachte Verständnis! 
 
Danke an alle Sponsoren und natürlich an das ganze Team, das unermüdlich im Hintergrund vollgas gibt!

 
Oschersleben
 
 
Ein turbulentes Wochenende erwartete uns beim WM Lauf in Oschersleben.


Mit der Grippe im Gepäck reisten wir am Mittwoch Abend los und sind dann auch Nachts um 3 Uhr angekommen. Nach dem Aufbau am Donnerstag und der administrativen und technischen Abnahme haben wir uns entschieden, das erste freie Training auszulassen und uns zu schonen, da wir beide überhaupt nicht fit waren. Das 2. Training sind wir gefahren, waren aber natürlich noch nicht wirklich zufrieden mit den Zeiten.
 
Am Quali-Freitag ging es dann wieder aufwärts. Wir holten uns den 5. Startplatz. Mit den Rundenzeiten waren wir noch nicht ganz zufrieden, aber der Startplatz hat gepasst.
 
Das Sprintrennen am Samstag war aus unserer Sicht zum „Abhacken“. Beim Start sind wir nicht so gut weggekommen und haben uns dann erst nach 2 Runden wieder auf den 5. Platz vorkämpfen können. Bis 4 Runden vor Schluss haben wir ein relativ einsames Rennen gehabt. Dann war auf der ganzen Strecke Öl verteilt. An einer Stelle war es schon so gefährlich, dass wir den Streckenposten Handzeichen gegeben haben. Leider wurde darauf nicht reagiert! Da wir dann so verunsichert waren, haben wir massiv Tempo rausgenommen und unsere Verfolger Lawrie/Hughes kamen uns im Eiltempo immer näher. In der letzten Kurve hat er uns dann noch überholt und wir sind dann nur noch als 6. über die Ziellinie gefahren. Wir müssen zugestehen, wir waren sehr wütend, dass unter diesen Bedingungen das Rennen nicht abgebrochen wurde! Dass wir den einen Platz noch hergeben mussten, waren wir selber Schuld, doch es war aus unserer Sicht einfach zu gefährlich, da noch vollgas zu fahren. Also „abhacken“ und auf den Sonntag konzentrieren.

 
Aufs Warm-Up am Sonntag haben wir noch ein paar Änderungen am Fahrwerk vorgenommen und getestet. Top vorbereitet und auch top motiviert ging es los zum 20 Runden Rennen!
Der Start ist uns diesmal besser gelungen und wir konnten auch direkt an Streuer/De Haas und Lawrie/Hughes dran bleiben. Wir hatten über die Hälfte der Renndistanz tolle 2-Kämpfe mit den beiden Teams. Beim Überrunden hatten wir dann etwas Pech. Lawrie/Hughes mussten dem Überrundeten durchs Gras ausweichen, ist dann vor uns wieder auf die Strecke gekommen und wir mussten alle massiv bremsen. Dann waren Streuer/De Haas davon gezogen. Doch auch die letzten 10 Runden hatten wir coole 2-Kämpfe mit Lawrie/Hughes bis wir kurz vor Schluss nochmals ein Polster von 4 Sekunden rausfahren konnten.

 
So macht es richtig Spass!! Es war ein tolles Rennen und wir konnten unsere Rundenzeiten nochmals um einiges steigern!


Vielen Dank an das ganze Team und natürlich an alle Sponsoren!

Nächster Termin ist Pannoniaring am 17./18. Juni 2017!

   
 
 
Le Mans
   
   
Bereits am Dienstag Abend machten wir uns auf dem 1500 km langen Weg nach Le Mans nach Übernachtungspause bei Hockenheim kamen wir am Mittwoch Abend im Fahrerlager an. Danke an Francois Beauchamps für die Organisation des Fahrerlagers. So hatten wir als fast letztes Team dieses Jahr auch noch einen Platz im Seitenwagenfahrerlager.

Nach administrativer und technischer Kontrolle ging es am Donnerstagabend los mit dem freien Training. Wir konnten noch einige Fahrwerkseinstellungen vornehmen und sahen optimistisch den Qualis entgegen.

Beim ersten Quali am Freitag konnten wir unsere Rundenzeiten gegenüber dem freien Training um einiges verbessern. Mit unserem 5. Platz nach dem 1. Quali waren wir schon sehr zufrieden. Im 2. Quali konnten wir unsere Rundenzeiten leider nicht mehr verbessern. Wir hatten aber auch noch gute Reserve zum 6. Platz und konnten somit unseren 5. Startplatz halten.

Der Start zum ersten Rennen lief ganz solide. Wir sind als 6. in die erste Kurve eingebogen und konnten uns 3 Kurven weiter gleich wieder auf den 5. Platz vorarbeiten. Die erste Runde lief optimal, ohne grosse Vorkommnisse konnten wir uns der top 4 Gruppe anschliessen. Leider haben wir dann ab der 2. Runde Probleme mit dem Vorderrad gekriegt. Aus irgend einem Grund hatte der Reifen auf einmal eine Unwucht und fing extrem an zu holpern, weshalb wir etwas Tempo rausnehmen mussten und ein einsames Rennen fortgeführt hatten.
Nach einem schweren Unfall von Bachmaier/Wechselberger wurde das Rennen leider in der 16. Runde abgebrochen. Wir haben unser Rennen auf dem hervorragenden 4. Platz hinter 3 Weltmeister-Teams beendet.

Wir wünschen unserem Yeti nun ganz gute Besserung !! Er hat sich bei diesem Vorfall seinen linken Knöchel und die linke Hand gebrochen! Leider steht es für unser Team noch in den Sternen, ob wir dieses Jahr noch an der TT starten können! Wichtig ist aber nun mal, dass Yeti sich nun schont und bald nach Österreich zurückkommt. Dann schauen wir, wie es mit unserem TT-Team weitergeht.

Am Freitag geht es für uns bereits wieder los in Brünn bei der Int. Sidecar Trophy, wo wir unser TT-Gespann testen werden.
 



Vielen Dank an unsere Sponsoren, die es uns erst ermöglichen diesen außergewöhnlichen Sport auszuüben!

- Delta Racing Team

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